Markus 5,21
Heilung der blutflüssigen Frau - Auferweckung der Tochter des Jaïrus
Mt 9,18-26; Lk 8,40-56
21 Und als Jesus in dem Boot wieder an das jenseitige Ufer hinübergefahren war, versammelte sich eine große Volksmenge zu ihm; und er war am See.
22 Und es kommt einer der Synagogenvorsteher, mit Namen Jaïrus, und als er ihn sieht, fällt er ihm zu Füßen

23 und bittet ihn sehr und sagt: Mein Töchterchen liegt in den letzten Zügen. Komm, und lege ihr die Hände auf[a], damit sie gerettet wird und lebt[b]!   a) Kap. 7,32  b) Joh 4,47
24 Und er ging mit ihm, und eine große Volksmenge folgte ihm, und sie drängten ihn[a].   a) Kap. 3,9
25 Und ‹es war› eine Frau, die zwölf Jahre mit einem Blutfluß behaftet war[a]  a) 3Mo 15,25
26 und vieles erlitten hatte von vielen Ärzten und alle ihre Habe aufgewendet und keinen Nutzen davon gehabt hatte; es war vielmehr schlimmer mit ihr geworden.
27 Als sie von Jesus gehört hatte, kam sie in der Volksmenge von hinten und rührte sein Gewand an[a];  a) Kap. 3,10
28 denn sie sagte:
Wenn ich nur sein Gewand[A] anrühre, werde ich geheilt[B] werden[a].   A) w. seine Gewänder B) w. gerettet a) Kap. 3,10
29 Und sogleich vertrocknete die Quelle ihres Blutes, und sie merkte am Leib, daß sie von der Plage geheilt war.
30 Und sogleich erkannte Jesus in sich selbst die Kraft, die von ihm ausgegangen war, wandte sich um in der Volksmenge und sprach: Wer hat mein Gewand[A] angerührt[a]?  A) w. meine Gewänder a) Lk 6,19
31 Und seine Jünger sagten zu ihm: Du siehst, daß die Volksmenge dich drängt[a], und du sprichst: Wer hat mich angerührt?  a) Kap. 3,9
32 Und er blickte umher, um die zu sehen, die dies getan hatte.

33 Die Frau aber fürchtete sich und zitterte, da sie wußte, was ihr geschehen war, kam und fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit.
34 Er aber sprach zu ihr: Tochter, dein Glaube hat dich geheilt[A][a]. Geh hin in Frieden[b] und sei gesund von deiner Plage!  A) w. gerettet a) Kap. 10,52  b) 1Sam 1,17; 20,42; 2Kö 5,19
35 Während er noch redete, kommen sie von ‹dem Haus› des Synagogenvorstehers und sagen: Deine Tochter ist gestorben, was bemühst du den Lehrer noch?
36 Jesus aber überhörte[A] das Wort, das geredet wurde, und spricht zu dem Synagogenvorsteher: Fürchte dich nicht; glaube nur[a]!   A) o. hörte sen geben.   a) Kap. 1,44

nebenbei a) Kap. 9,23; 11,23; 2Chr 20,20; Joh 11,40
37 Und er erlaubte niemand, ihn zu begleiten, außer Petrus und Jakobus und Johannes, dem Bruder des Jakobus[a].  a) Kap. 9,2; 14,33; Mt 17,1
38 Und sie kommen in das Haus des Synagogenvorstehers, und er sieht ein Getümmel und Weinende und laut Heulende.
39 Und er geht hinein und sagt zu ihnen: Was lärmt und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft[a].  a) Joh 11,11

40 Und sie lachten ihn aus. Als er aber alle hinausgetrieben hatte, nimmt er den Vater des Kindes und die Mutter und die, die bei ihm waren, mit und geht hinein, wo das Kind war.
41 Und er ergriff die Hand[a] des Kindes und spricht zu ihm:
Talita kum! Das ist übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf[b]!   a) Kap. 1,31  b) Lk 7,14
42 Und sogleich stand das Mädchen auf[a] und ging umher; es war nämlich zwölf Jahre alt. Und sie erstaunten sogleich mit großem Erstaunen[b].   a) Mt 9,25  b) Kap. 6,51; 7,37; Lk 9,43
43 Und er gebot ihnen dringend, daß niemand dies erfahren solle[a], und er sagte, man solle ihr zu e

© Boscho - Alle Ehre gebührt Jesus Christus, „...auf das der Vater verherrlicht werde in dem Sohne.“ - Johannesevangelium 14,13.